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No risk - no fun? Wirksames Risikomanagement für Krankenkassen

Meldung vom: 19.09.2009

Die Rahmenbedingungen für das Management gesetzlicher Krankenkassen haben sich seit Einführung des Morbi-RSA und des Gesundheitsfonds grundlegend verändert. Der Entfall der Finanzautonomie sowie die Insolvenzfähigkeit von Krankenkassen mit den für den Vorstand und Verwaltungsrat verbundenen zivil- und strafrechtlichen Haftungsrisiken sind nur einige Beispiele für die weitgreifende Umgestaltung des GKV-Systems.

Diese veränderten Rahmenbedingungen beinhalten neue Herausforderungen bei der Führung von Krankenkassen. Vermehrt treten Risiken in der gesetzlichen Krankenversicherung auf, die man dort in dieser Form bisher nicht kannte. Doch können nicht rechtzeitig erkannte und bewältigte Risiken die erfolgreiche Weiterentwicklung von Krankenkassen gefährden oder sogar zu existenzbedrohenden Situationen führen!

Die wachsende Komplexität und die hohe Dynamik des GKV-Marktes, verbunden mit einer abnehmenden Reaktionszeit unternehmerischer Vorgänge erschweren die Führung gesetzlicher Krankenkassen erheblich. Aber nur selten sind die Führungssysteme auf diese instabilen Rahmenbedingungen ausgerichtet, werden die Risiken des Kassengeschäfts in einem Risikomanagement wirksam berücksichtigt.

1 Wozu dient ein Risikomanagement?

Ein effizientes, wirksames und auf die Ziele und Strukturen ausgerichtetes Risikomanagement dient in erster Hinsicht der Sicherung der Existenz und des zukünftigen Erfolgs einer Krankenkasse. Zudem stellt es ein leistungsfähiges Instrumentarium zur Verfügung, das Risiken

• frühzeitig erkennbar und transparent werden lässt und diese
• systematisch handhabbar bzw. steuerbar macht.

Vor dem Hintergrund dieser Ziele führt ein Risikomanagement zu einer

• Erhöhung des Risikobewusstseins in der Krankenkasse
• Verbesserung der Fundierung von Entscheidungen
• Minimierung von Risikokosten
• Vermeidung von Abweichungen durch Absicherung des Geschäftsbetriebes
• Erhöhung des Vertrauens im Zuge von Kooperations- und Fusionsabsichten
• Vertiefung des Vertrauens zwischen Verwaltungsrat und Vorstand

und dient gleichzeitig als Informationsgrundlage für Aufsichts- und Prüfbehörden.

 

2 Welche Schritte sind für den Aufbau eines Risikomanagements erforderlich?

Der Aufbau eines Risikomanagementsystems erfolgt optimal in vier Schritten:

 

1) Identifizierung und Klassifizierung der Risiken

Welche internen und externen Risiken liegen bezogen auf die individuelle Situation der jeweiligen Krankenkasse vor? Welche Ziele und Strategien sind davon betroffen?

Der ACONSITE® AG liegen aufgrund der langjährigen Branchenerfahrung umfangreiche, dokumentierte Erkenntnisse vor, die eine effektive und zielgerichtete Identifikation und Klassifikation von Risiken ermöglichen.

2) Analyse und Bewertung der Risiken

Welche Auswirkungen haben die Risiken auf den Erfolg der Krankenkasse? Wie groß sind die finanziellen Auswirkungen der Risiken?

3) Entwicklung von Maßnahmen zur Risikosteuerung

Welche Maßnahmen stehen zur Vermeidung der Risiken zur Verfügung? Gibt es abgestufte Verfahren zur Risikoabschwächung?

4) Aufbau eines auf die individuellen Risiken ausgerichteten Berichtswesens

Welche Informationen werden für ein kontinuierliches Risikomanagement benötigt? Worauf sollte geachtet werden?

 

3 Risikomanagement ohne Risiko mit der ACONSITE® AG - Unsere Leistungen für Ihren Erfolg!

RiskFundierte Methodenkenntnisse und langjährige GKV-Branchenerfahrung sind die wesentlichen Leistungsmerkmale der ACONSITE® AG. 15 Jahre Managementberatung von mehr als 150 zufriedenen Stammkunden in über 800 erfolgreich abgeschlossenen Projekten zeigen mehr als deutlich die Leistungsfähigkeit der ACONSITE® AG.

Bei dem Aufbau Ihres Risikomanagements unterstützt Sie die ACONSITE® AG fachlich-methodisch in Form einer begleitenden Workshopreihe - von der Identifizierung und Klassifikation, über die Analyse und Bewertung bis hin zur Steuerung und Kontrolle der Risiken. Nutzen Sie die auf langjähriger Beratungs- und Brachenkompetenz beruhende Expertise der ACONSITE® AG - für Ihren Erfolg!

 

4 Was ist bei der Einführung eines Risikomanagements zu beachten? Unsere Erfahrungen

„Nichts geschieht ohne Risiko, aber ohne Risiko geschieht auch nichts": Natürlich birgt auch der Aufbau eines Risikomanagements „Risiken":

Risikomanagement

  • erfordert, dass die Unternehmensleitung als Mentor das Projekt initiiert und fördert
  • verlangt die frühzeitige Einbindung der Mitarbeiter hinsichtlich der Ziele, Inhalte und Organisation
  • bindet Ressourcen und bedingt deshalb ein effizientes Projektmanagement
  • heißt nicht, Schuldige zu suchen, sondern eine vorausschauende Erarbeitung und Handhabung der Risikosituation zu ermöglichen
  • erfordert ein geschlossenes Konzept und eine systematische Vorgehensweise; Partiallösungen und der Betrieb „nebenbei" sind zum Scheitern verurteilt
  • erfordert die systematische Identifikation der internen und externen Risiken (keine unstrukturierte Sammlung)
  • bedeutet, die Auswirkungen der Risiken zu quantifizieren
  • muss handhabbar bleiben (Vermeidung von großer Komplexität und bürokratischer Dokumentationen)
  • ist Teil der täglichen Arbeit und ein wiederkehrender dynamischer Prozess, da sich Risiken in kurzer Zeit stark verändern und neue Risiken auftreten können.

Risikomanagement als Führungsinstrument verbindet frühzeitige Erkennung von Risiken im Sinne einer Frühwarnung mit Maßnahmen zur Risikovermeidung, -verminderung, -überwälzung und -steuerung mit Ziel der Sicherung eines nachhaltigen Unternehmenserfolgs. Ein effektives Risikomanagementsystem führt letztlich zu einer Reduzierung der Wahrscheinlichkeit, dass der Haftungsfall für den Vorstand und Verwaltungsrat einer Krankenkasse eintritt. Die Beteiligten sollten frühzeitig mit der Einführung beginnen, denn die Weisheit lehrt: „Rettungsboote werden nicht in Sturmzeiten, sondern bei schönem Wetter gebaut."


Sprechen Sie uns an! Gerne informieren wir Sie über unsere konkreten Leistungen!

Übrigens: Weitere Informationen zum Thema Risikomanagement finden Sie auch in der aktuellen Ausgabe Die Krankenversicherung im Artikel "Wirksames Risikomanagement in Unternehmen der GKV" von Dr. Bernhard Amshoff.


Dr. Oliver Topp
Prokurist / Mitglied der Geschäftsleitung
Tel +49 231 9747 921
E-Mail: oliver.topp@aconsite.de

 

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